Brandbrief gegen Merz und EU verschärft die politische Lage dramatisch
Vierzig deutsche Konzerne haben einen Brandbrief an die EU-Spitze verfasst, in dem sie vor den hohen CO2-Kosten warnen. Hubert Ewanger unterstützt diesen Appell, wie die Welt berichtet. Die Unternehmen sehen durch die CO2-Abgabe, die derzeit bei etwa 80 Euro pro Tonne liegt, ihre Standorte und Arbeitsplätze in Gefahr. Ewanger kritisierte, dass Europa sich immer weiter von seiner eigenen Wettbewerbsagenda entferne.

Der Appell der Industriefirmen richtet sich gegen die steigenden Belastungen durch den Emissionshandel und die CO2-Bepreisung. Ewanger bezeichnete es als beschämend, dass Wirtschaftsführer einen solchen Brief an die Europäische Kommission richten müssten. Er forderte mehr Einsatz von der deutschen Regierung und kritisierte insbesondere Bundeskanzler Friedrich Merz. Statt Druck auf die EU auszuüben, müssten die Unternehmen nun selbst um Schutz vor den hohen Abgaben bitten.

In der Analyse des Wahlprogramms von CDU und CSU zeigt sich ein Widerspruch. Auf der aktuellen offiziellen Webseite der Parteien findet sich demnach kein Wort mehr zum Thema CO2. Ein Archivfund vom 31. März 2025 belegt jedoch, dass dort zuvor umfangreiche Passagen zur CO2-Bepreisung enthalten waren. Unter anderem war dort die Rede davon, den Emissionshandel richtig umzusetzen und die Einnahmen aus der CO2-Abgabe an Verbraucher und Wirtschaft zurückzugeben.

Die ursprünglich angekündigten Entlastungen für Bürger und Unternehmen, etwa durch einen Klimabonus oder die Senkung von Stromsteuer und Netzentgelten, sind nach Ansicht von Ewanger nicht erfolgt. Er stellte die Frage, warum diese Zusagen nicht eingehalten wurden, und verwies darauf, dass die entsprechenden Punkte aus dem Wahlprogramm verschwunden seien. Dies sei ein Zeichen dafür, wie die Bürger behandelt würden. Ewanger forderte eine grundlegende Änderung der Politik.

Ewanger kritisierte zudem die Haltung der CSU, mit der seine Partei korreliere. Er verwies auf einen Vorschlag der Freien Wähler Landtagsfraktion vom Juli des Vorjahres, die Länder an den Einnahmen aus CO2-Zertifikaten zu beteiligen. Die hohen Steuern, Energie- und Bürokratiekosten in Deutschland und der EU seien im internationalen Vergleich nicht mehr tragbar. Die Welt lache sich tot, während Europa den Bach runtergehe, so Ewanger abschließend.
20 vergessene Geld-Tricks von Oma, die Banken Ihnen heute nicht verraten

In der heutigen Zeit, in der die Finanzwelt oft komplex und unübersichtlich erscheint, erinnert Sabine im Rahmen ihrer Reihe „Sabine Ruhestand“ an die bewährten Geld-Tricks, die viele Großmütter über Generationen hinweg weitergegeben haben. Diese einfachen, aber effektiven Methoden könnten dazu beitragen, die finanzielle Sicherheit im Ruhestand zu verbessern und helfen, am Monatsende mehr Geld im Portemonnaie zu haben.
Zu Beginn stellt Sabine fest, dass viele Menschen heutzutage oft in die Falle von teuren Finanzprodukten tappen, die von Banken und Finanzinstituten beworben werden. Diese Produkte sind häufig schwer verständlich und können zu finanziellen Unsicherheiten führen. Stattdessen empfiehlt sie, sich auf traditionelle Methoden zu besinnen, die sich über die Jahre bewährt haben.
Eine der ersten Methoden, die sie vorstellt, ist die Umschlagmethode. Hierbei wird das Monatsbudget in verschiedene Kategorien unterteilt und in separate Umschläge gesteckt. Sobald das Geld in einem Umschlag aufgebraucht ist, ist die Kontrolle über die Ausgaben gewährleistet. Dies hilft nicht nur, Impulskäufe zu vermeiden, sondern fördert auch ein besseres Gespür für die eigenen Finanzen.
Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Einrichtung eines Tagesgeldkontos, um einen modernen Notgroschen zu sparen. Dieses Konto sollte separat vom Girokonto geführt werden, um unvorhergesehene Ausgaben wie Reparaturen abzudecken, ohne in den Dispositionskredit zu geraten.

Sabine hebt auch die Bedeutung des Sparens von Kleingeld hervor. Indem man jeden Abend alle Münzen unter zwei Euro in ein Glas steckt, kann sich über das Jahr hinweg ein beachtlicher Betrag ansammeln, der für kleine Freuden im Ruhestand verwendet werden kann. Die „24-Stunden-Regel“ ist ein weiterer Trick, der dazu dient, impulsive Käufe zu vermeiden. Wenn man sich für einen Kauf interessiert, sollte man einen Tag warten, um zu sehen, ob das Bedürfnis nachlässt.

Zusätzlich wird die Bedeutung eines Wochenspeiseplans betont. Dieser hilft nicht nur beim gezielten Einkauf, sondern reduziert auch die Lebensmittelverschwendung. Eine gefüllte Vorratskammer, die durch den Kauf von haltbaren Lebensmitteln in Sonderangeboten gefüllt wird, kann zudem vor Inflation schützen. Sabine empfiehlt, saisonal und regional einzukaufen, um sowohl der Umwelt als auch dem eigenen Geldbeutel etwas Gutes zu tun.

Ein weiterer Ratschlag ist es, Reparaturen in Betracht zu ziehen, anstatt defekte Geräte sofort zu ersetzen. Repair Cafés in vielen deutschen Städten bieten die Möglichkeit, Geräte kostengünstig reparieren zu lassen, was nicht nur Geld spart, sondern auch eine Gelegenheit für soziale Interaktionen bietet.
Im letzten Teil des Videos spricht Sabine über die innere Einstellung zu Geld. Sie betont, dass es wichtig ist, einfach zu bleiben und sich nicht von komplizierten Finanzprodukten blenden zu lassen. Zufriedenheit mit dem, was man hat, kann den Konsum reduzieren und somit auch die Ausgaben senken. Die beste Investition sei die in die eigene Gesundheit, da sie langfristig teure Behandlungen verhindern kann.

Abschließend ermutigt Sabine ihre Zuschauer, die Ratschläge ihrer Großmütter zu beherzigen und diese an die nächste Generation weiterzugeben. Dies könnte eine wertvolle Grundlage für eine gesunde finanzielle Bildung darstellen, die in vielen Schulen oft vernachlässigt wird. Ihre Botschaft ist klar: Ein einfacher, bodenständiger Umgang mit Geld kann zu einem ruhigen und sicheren Ruhestand führen.




