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Rente mit 63 steht zur Debatte ob die Abschaffung bereits 2028 droht

Berlin, 27. Juni 2026 – Eine Aussage des CDU-Bundestagsabgeordneten Pascal Rettig sorgt für Diskussionen über die Zukunft der abschlagsfreien Rente nach 45 Beitragsjahren. Rettig, der auch Mitglied der Rentenkommission war, hatte sich in einem Interview zur geplanten Abschaffung dieser Altersrente geäußert. Der Rentenberater Peter Knöppel von Rentenbescheid24.de thematisierte die Äußerungen nun in einem aktuellen Video und bewertete sie rechtlich.

Laut dem von Knöppel zitierten Interview vom 26. Juni 2026 sagte Rettig, dass ein abschlagsfreier Renteneintritt im Jahr 2027 für die Betroffenen noch möglich sein werde. Jedoch könne man dies nicht viel länger zulassen. Rettig forderte eine schnelle Abschaffung der sogenannten Rente mit 63. Er begründete dies damit, dass man sich beeilen müsse und nicht erst noch alle geburtenstarken Jahrgänge abschlagsfrei vorzeitig in Rente gehen lassen dürfe.

Die Rentenkommission hatte der Bundesregierung 33 Empfehlungen vorgelegt, darunter die ersatzlose Streichung der abschlagsfreien Altersrente für besonders langjährig Versicherte. Der Kommissionsbericht lasse die konkrete Umsetzungsfrist jedoch offen, so Knöppel. Er betonte, dass eine Abschaffung unter Berücksichtigung des verfassungsrechtlich gebotenen Vertrauensschutzes erfolgen müsse, ohne diesen jedoch zu konkretisieren. Rettigs Forderung ziele de facto darauf ab, dass die Rente für besonders langjährig Versicherte noch im Jahr 2027 gelte und danach Schluss sein solle.

Peter Knöppel bewertete die Forderung als rechtlich nicht möglich. Er verwies auf die verfassungsrechtliche Praxis, dass bei nachteiligen Änderungen von Rentenansprüchen in der Regel ein Übergangszeitraum von fünf Jahren einzuhalten sei. Eine Frist von nur einem Jahr, wie von Rettig angedeutet, sei verfassungsrechtlich viel zu kurz und würde zu tausenden Klagen vor dem Sozialgericht und dem Bundesverfassungsgericht führen. Knöppel erinnerte zudem daran, dass die Altersrente für besonders langjährig Versicherte unter Federführung der CDU eingeführt worden war.

Der Rentenberater wies darauf hin, dass es noch keinen Gesetzesentwurf gebe, der die Empfehlungen der Rentenkommission umsetze. Er gehe davon aus, dass ein Referentenentwurf von Bundesministerin Bas frühestens Ende August oder September vorgelegt werde. Erst dann werde Klarheit über die tatsächlich betroffenen Geburtsjahrgänge herrschen. Bis dahin riet Knöppel den Versicherten, sich nicht verunsichern zu lassen und die weiteren politischen und rechtlichen Entwicklungen abzuwarten.

We’ve had enough! More British lads are waking up and sending stronger warnings to Starmer.

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